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Verlängert … bis 1. August 2014

feel vielfalt – Inklusion hier und anderswo – Erlebnisausstellung des ELM über den Alltag von Menschen mit Behinderung am Beispiel Südafrika, Sibirien und Norddeutschland

Diese ELM-Sonderausstellung „feel vielfalt – Inklusion hier und anderswo“ ermöglicht anhand von Beispielen aus Südafrika, Sibirien und Norddeutschland Einblick in den Alltag von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Kulturen zu nehmen.

Nicht reduziert zu werden auf die Behinderung, sondern die Vielfalt in der Begrenzung zu entdecken – das haben auch die beiden Tänzerinnen von tanz_bar bremen eindrücklich darzustellen vermocht. Die Darbietung von Neele Buchholz und Corinna Mindt steht sicherlich symbolisch für die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung, die die neue Sonderausstellung des ELM in den Blick nimmt. Vorgestellt werden nicht nur ELM-Projekte in KwaZumokuhle/Südafrika und in Irkutsk/Sibirien, wo Menschen mit Behinderung mit ihren vielfältigen Talenten gefördert werden. Mit dabei sind auch die Einrichtungen der Kooperationspartner dieser Sonderausstellung hier vor Ort: Lobetal in Celle, die evangelische Stiftung Alsterdorf, Assistenz Ost und das Albert-Schweitzer-Familienwerk, Hermannsburg.

Diese Sonderausstellung möchte Jung und Alt einladen, sich mit dem Thema Inklusion erlebnishaft zu beschäftigen. Sie ist besonders geeignet für KiTa-, Schul- und Konfirmandengruppen. Informationen zum Rahmenprogramm finden Sie hier und weiter unten in unserer Übersicht. Einen Überblick in die Ausstellung finden Sie unter http://feel-vielfalt.businesscatalyst.com/

Infos zum Tagesthema der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finden Sie hier: http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2014/05/2014_05_09_4

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Dienstag, 29. Juli 2014, 19 Uhr:

Kurzfilmabend mit Waldemar Rausch

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „feel vielfalt – Inklusion hier und anderswo“ lädt das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) zu einem Kurzfilmabend ein.

Zwei Kurzfilme stehen auf dem Programm: Lisanne und Felix.

Lisanne ist ein Roadmovie der besonderen Art. Die 15-jährige Lisanne, die das Downsyndrom hat, will sich mit Hilfe ihres älteren Bruders ihren großen Traum erfüllen, und mit dem Auto nach Dänemark ans Meer fahren. Unterwegs bleiben sie in einem kleinen Dorf liegen. Lisanne lässt sich allerdings von ihrem Wunsch nicht abbringen und macht sich, mit allem nötigen Gepäck beladen, allein auf den Weg. Deutschland 2005, 18 Min., Regie: Lars-Gunnar Lotz, 2. Preis beim Kurzfilmwettbewerb des Katholikentages 2006; FBW-Prädikat: „wertvoll“.

Felix handelt von einem zwölfjährigen Jungen, der im Internet die gehörlose Lena kennen gelernt hat. Er gibt vor, auch gehörlos zu sein. Als die beiden sich treffen, verständigen sie sich mit Gebärdensprache, die Felix heimlich gelernt hat. Doch dann passiert ein Malheur: Bei einem Treffen taucht unerwartet die Mutter des Jungen auf und spricht ihn an. Lena ist sauer, dass Felix gelogen hat. Doch ihm liegt sehr viel an der Freundschaft mit ihr. Film von Andreas Utta, Deutschland 2007. Mit Untertiteln für Gehörlose; mit englischen Untertiteln. Kinder-Festival ‚Goldener Spatz‘ Erfurt 2008: Bestes Drehbuch.

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es noch Gelegenheit zum Gespräch mit Pastor Waldemar Rausch. Der Eintritt ist frei.

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Freitag. 1. Aug. 201416 – 18 Uhr:

Abschlussveranstaltung der ELM-Sonderausstellung
„feel vielfalt – Inklusion hier und anderswo“

Über den Alltag von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Kulturen am Beispiel Südafrika, Sibirien und Deutschland.

Mit dabei sind die Kooperationspartner dieser Ausstellung „alsterdorf  – assistenz ost“, „Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.“ und „Lobetalarbeit Celle“. Es wird berichtet über Erfahrungen mit Inklusion, über den Umgang mit dieser Ausstellung und die Reaktion von Besucherinnen und Besuchern. Eine kleine Tanzvorführung „inklusiv“ und eine Kunstaktion „alle hände“ runden diese Veranstaltung ab.

Gäste sind herzlich willkommen. Der Einlass ist gratis.

 

Weitere Informationen: www.ludwig-harms-haus.de

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