20141008_ErichKaestner
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Lesung mit Gebärdensprach-dolmetschung – 8. Oktober 2014, 19.00 Uhr: Erich Kästner: „Notabene 45“

Lesung und Musik: Christian Steyer – Mit Gebärdensprach-dolmetschung

In seinem 1961 unter dem Titel „Notabene 45“ erschienenen Tagebuch schreibt Erich Kästner (1899-1974) nicht nur über sein unmittelbares Erleben zwischen dem 7. Februar und dem 2. August 1945, sondern gibt auch stichpunktartig einen Überblick über die damals aktuellen politischen Geschehnisse. Seine Notizen sind ein bewegendes Zeugnis jener Zeit.

Anlässlich der Jahrestage des Beginns des I. Weltkriegs vor 100 Jahren und des II. Weltkriegs vor 75 Jahren greift das Kulturprogramm im Kleisthaus das Thema „Krieg“ mit seinen Folgen in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten auf. Kästner fragt in seinen Vorbemerkungen: „Wir sollen bewältigen, was wir vergessen haben? (Kästner, Erich: Notabene 45, Neuauflage, 1. Auflage, Zürich 2012, S. 11)“. In diesem Sinne darf der Abend, zu dem Sie herzlich eingeladen sind, auch als ein Teil unserer Erinnerungs-Kultur verstanden werden.[Weiterlesen]

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Gleiches Recht für alle! Landeselternbeirat fordert die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als Muttersprache und als Fremdsprachen- Angebot

Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist nicht, wie irrtümlich oft angenommen, eine „Übersetzung der Deutschen Sprachen in Gebärden“ sondern eine vollwertige, eigenständige Sprache mit einer eigenen Kultur und Geschichte. Die UN Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat der Gebärdensprache sogar eine besondere Stellung zugewiesen und  verpflichtet die Mitgliedsstaaten diese anzuerkennen und zu fördern. Gehörlose wachsen oft mit der DGS auf. Die Deutsche Sprache ist für sie fremd. Dennoch ist die DGS bisher weder als Muttersprache für die Betroffenen anerkannt, noch als Fremdsprache.[Weiterlesen]

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Musik in Gebärdensprache übersetzt

Ob Sinfonie-Orchester, Rockkonzert oder in der Disko – die meisten Menschen, die Konzerte besuchen, können hören. Aber auch Gehörlose wollen Musik erleben. Laura M. Schwengber hilft ihnen dabei – indem sie Songtexte und Instrumentalmusik in Gebärdensprache übersetzt.

=> Der Beitrag „Laura M. Schwengber macht Klang für Hörgeschädigte sichtbar“ von Sandra Ketterer zum Nachlesen und Anhören auf www.deutschlandradiokultur.de.