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Klett Themendienst – Pädagogen im Inklusions-Dilemma

(sl) Die perfekte und immer funktionierende Methode, wie Inklusion im Unterricht gelingen kann, gibt es nicht. Davon ist Ines Boban von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg überzeugt.

Spricht man über das Thema Inklusion in der Schule, gibt es kaum jemanden, der das grundsätzlich nicht gut findet. Doch die Aber folgen schnell. Welche hören Sie am häufigsten?

Stimmt, theoretisch eine gute Idee, ABER praktisch nicht umsetzbar, denn: ‚Menschen sind als solche nun mal Egoisten‘, ‚Kinder können so grausam sein‘, ‚Die Ressourcen stimmen nicht‘, ‚Die Politiker wollen nur sparen‘, ‚Das ist alles nicht so einfach‘. So und ähnlich fielen Reaktionen aus, als es vor rund 30 Jahren um die ersten Integrationsklassen ging. Da sagte ein aufgebrachter Gegner dieses Anliegens in Hamburg: „Sie wollen wohl mit unseren Kindern experimentieren!?“ Ich meinte damals bereits, dass das ganze Leben ein einziges Experiment sei – egal, wie wir was anlegen, es bleibt ein Versuch.[Weiterlesen]

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Bekämpfung von Homophobie und Transphobie

Schweizerische und Deutsche UNESCO-Kommission: Vorschläge für den Unterricht

Homophobes und transphobes Mobbing kann Kindern und Jugendlichen schweren Schaden zufügen. Wenn Mobbing im schulischen Umfeld geschieht, haben Schulen eine besondere Verantwortung, dem entgegenzuwirken. Eine besondere Rolle spielen hier Lehrerinnen und Lehrer. Die vier Unterrichtsvorschläge für die Primar- und Sekundarstufe sollen ihnen helfen, Diskriminierung zu beenden und Toleranz und Respekt zu fördern.[Weiterlesen]

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Verband Bildung und Erziehung e.V. – „VerA ist inklusionsfeindlich!“

GEW, GSV und VBE legen Manifest vor: „Schulen brauchen Unterstützung statt Testeritis“

Berlin, 05.05.2014 – „VerA ist inklusionsfeindlich. Die Vergleichsarbeiten, die bundesweit in Klasse 3 und 8 geschrieben werden, verschärfen den Leistungsdruck. Sie belasten Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler, ohne dass wir in der Umsetzung der Inklusion einen Schritt weiter kommen. Schulen brauchen Unterstützung – keine Testeritis“. Das stellen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Grundschulverband (GSV) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in ihrem VerA‐Manifest, das sie heute während einer Pressekonferenz in Berlin veröffentlicht haben, fest. „Gute Schule ist ein Lern‐ und Lebensort, der Kindern und Jugendlichen eine umfassende Bildung und bestmögliche Entwicklungschancen bieten soll. Deshalb darf die Qualitätssicherung nicht auf eine standardisierte Leistungsmessung verkürzt werden.“

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