Deutscher Bundestag – Mehr Engagement bei Inklusion

Arbeit und Soziales/Antrag – 16.10.2014

Berlin: (hib/CHE) Menschen mit und ohne Behinderungen müssen endlich die gleichen Chancen und Rechte zur gesellschaftlichen Teilhabe erhalten. Das verlangt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (18/2878). Die Abgeordneten kritisieren darin, dass sich trotz aller Bekenntnisse zum Aufbau einer inklusiven Gesellschaft die „Sonderwelten“ für Menschen mit Behinderungen hartnäckig halten würden. So bleibe zum Beispiel für Betroffene, die als Erwachsene nicht mehr bei ihren Eltern leben möchten, meist nur der Umzug in ein Wohnheim. Auch würden immer mehr Menschen mit Behinderungen in speziellen Werkstätten arbeiten anstatt in andere Betriebe integriert zu werden.

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Behindertenbeauftragte: Inklusion ist mehr als eine Rampe für Rollstuhlfahrer

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Neue Inklusionslandkarte zeigt inklusive Projekte – Behindertenbeauftragte Verena Bentele und Bundesministerin Andrea Nahles verkünden gemeinsam den Start

Seit heute ist die neue Inklusionslandkarte der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen online. Die Beauftragte, Verena Bentele, verkündete gemeinsam mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, den Start der Karte auf www.inklusionslandkarte.de. Auf der Landkarte können Nutzerinnen und Nutzer Institutionen, Organisationen oder Projekte eintragen, die ihrer Meinung nach inklusiv sind. Eingetragene Projekte können bewertet und kommentiert werden. „Behindertenbeauftragte: Inklusion ist mehr als eine Rampe für Rollstuhlfahrer“ weiterlesen

Gleiches Recht für alle! Landeselternbeirat fordert die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als Muttersprache und als Fremdsprachen- Angebot

Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist nicht, wie irrtümlich oft angenommen, eine „Übersetzung der Deutschen Sprachen in Gebärden“ sondern eine vollwertige, eigenständige Sprache mit einer eigenen Kultur und Geschichte. Die UN Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) hat der Gebärdensprache sogar eine besondere Stellung zugewiesen und  verpflichtet die Mitgliedsstaaten diese anzuerkennen und zu fördern. Gehörlose wachsen oft mit der DGS auf. Die Deutsche Sprache ist für sie fremd. Dennoch ist die DGS bisher weder als Muttersprache für die Betroffenen anerkannt, noch als Fremdsprache. „Gleiches Recht für alle! Landeselternbeirat fordert die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als Muttersprache und als Fremdsprachen- Angebot“ weiterlesen